Die Welt des Sushis

Die asiatische Spezialität Sushi hat auch hierzulande mittlerweile viele Liebhaber gefunden, die insbesondere die Vielseitigkeit des japanischen Gerichtes schätzen denn Sushi kann ganz unterschiedlich zubereitet werden.

 

Sushi gilt als ein typisches Gericht des heutigen Japans allerdings reichen die Wurzeln bis ins China des 2.Jhd.n.Chr. zurück, wo Sushi als gesalzener konservierter Fisch in Reis beschrieben wird, der erst nach einer gewissen Gärungszeit verzehrt wurde. Demnach war Sushi ursprünglich lediglich eine Möglichkeit Fisch haltbar zu machen denn es wurde ausschließlich der Fisch verzehrt, der Reis hingegen sollte nur den Gärungsprozess auslösen. Im Gegensatz hierzu wurde in Japan schon frühzeitig versucht den Fisch mit dem Reis so zu kombinieren, sodass beides genießbar war.

 

Der Hauptbestandteil eines Sushigerichtes ist gesäuerter kalter Reis, der kombiniert wird mit ganz verschiedenen tierischen oder vegetarischen Zutaten wie beispielsweise Seetang, Gemüse, geräucherter oder roher Fisch, Sojaprodukte, Meeresfrüchte oder asiatisches Omelett, die in der Regel einzeln in Sushi verarbeitet werden. In unseren Breiten werden in Restaurants vor allem zwei Herstellungsarten von Sushi angeboten, das ist einerseits der Nigiri Sushi, der per Hand geformt wird und andererseits der Maki Sushi, der mithilfe einer Bambusmatte gerollt wird.

 

Für beide Varianten wird der gefüllte Reis in ein Noriblatt gerollt. Zu einem Sushi-Gericht werden Beigaben wie Gari (eingelegter Ingwer), Wasabi (der japanische Meerrettich) und Shoyo (Sojasoße) gereicht.

 

Sushi wird traditionell mit Stäbchen gegessen, wobei das Sushi vorab in Sojasoße getaucht wird, die mit Wasabi vermischt wurde. Der Ingwer hingegen dient bei einem Sushi-Gericht zur Neutralisierung zwischen den unterschiedlichen Sushiarten. Die kleinen wohlschmeckenden und dekorativen Häppchen sind nicht nur sättigend, sondern darüber hinaus auch überaus gesund denn sie sind sehr fett- und kalorienarm.