Beilagen und Desserts
Der Inselstaat Japan liegt vor der Ostküste Asiens im Pazifischen Ozean. Die Inselkette besteht im Wesentlichen aus 4 Hauptinseln und über 7.800 kleineren Inseln.
Für eine Region mitten im Meer spielen Meeresfrüchte und vor allem Fisch naturgemäß eine entscheidende Rolle in der Ernährung der Inselbewohner. Fisch gehört zusammen mit Reis zu den Grundnahrungsmitteln der Japaner.
Im Vergleich mit anderen ostasiatischen Küchen zeichnet sich die japanische Küche durch eher sparsamen Umgang mit Öl und Gewürzen aus. Sie kommt mit wenig Fett und Kalorien aus. Dämpfen und Dünsten sind die bevorzugten Arten der Zubereitung. Im Vordergrund stehen vielmehr die unterschiedlichen Geschmacksrichtungen an frischen Produkten.
Gesundes Essen und geschmackvolle Beilagen
Neben der Art der Zubereitung geben die Beilagen dem Gericht den spezifischen und geschmacklichen Charakter.
Die japanische Küche überzeugt mit einer unendlichen Vielfalt an Beilagen. In ganz Japan beliebt ist eine Beilage, die dem Geschmack von gefüllten Dampfnudeln am nächsten kommt. Die Nikuman. Aus Milch und Trockenhefe wird ein Teig geformt, der mit Hackfleisch, Frühlingszwiebeln und Shiitakepilzen als den bekanntesten Zutaten gefüllt wird. Auch andere Füllungen sind denkbar. Verzehrt werden sie am liebsten mit einem Zusatz an Soja-Soße.
Eine andere, in Japan weithin bekannte Beilage sind Udon Nudeln, die ausschließlich aus Weizenmehl und Wasser hergestellt werden. Dadurch erhalten sie eine spezielle weiße Farbe. Sie können sowohl mit angebratenen Zwiebeln in heißer Suppe serviert werden, als auch kalt mit frischen Frühlingszwiebeln.
Japanische Klöße, sogenannte Dango werden in verschiedensten Formen als Beilage serviert. Aus Reismehl und Wasser hergestellt dann gedämpft, werden sie in Kugelform mit unterschiedlichem Belag versehen ebenso gern serviert, wie die Dango – Fleischbällchen, die zu den verschiedensten Anlässen auf Holzspießen gereicht werden.
Ein wohlschmeckendes Dessert zum Abschluss
Als Dessert bieten die Japaner Anmitsu, ein Gebäck aus Bohnenmus-Honig. Seine Bestandteile sind rote Erbsen, Ananas, Orange und Kirsche. Eis, das mit schwarzem Honig übergossen wird, gibt diesem Dessert seine persönliche Note.
Imagawayaki zum Dessert bildet den Abschluss jedes gelungenen Essens. Als rundes Gebäck gereicht, ist es mit Schokoladen oder Vanille Creme gefüllt. Traditionell besteht die Füllung aus Anko, einer aus Bohnen hergestellten süßen Paste.